Zitat der Woche:


Es ist nicht die Krone
und das Reich,
was einen König macht....

(Novalis)


 

        


Gesundheit und Pflege

 

Wir züchten im VDH über den Club für Molosser e.V.

Alle unsere Hunde werden vor Zuchteinsatz geröngt. Hierbei wird die Hüfte und die Ellenbogen im vorgeschriebenen Verfahren (Zuchtordnung des Club für Molosser) geröngt. Nur so kann das Risiko einer erblichen Erkrankung minimiert und langfristig bekämpft werden.

Nicht nur der "hauseigene Tierarzt" bewertet die Röntgenbilder sondern diese werden nochmals von einem unabhängigen Gutachter (Mitglied im GRSK/Gesellschaft für Röntgendiagnostik genetisch beeinflusster Skeletterkrankungen bei Kleintieren e.V) begutachtet.

Dieser Gutachter legt dann den entsprechende

HD (Hüftgelenksdysplasie)  und ED (Ellenbogendysplasie) Grad fest.

Hier gibt es 3 Grade die zur Zucht zugelassen werden:

HD-A (frei), HD-B (Übergang), HD-C (leicht)


Was ist die HD (Hüftgelenksdyplasie)?

Eine Hüftgelenk-Dysplasie (HD) beim Hund ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Der Oberschenkel-Kopf liegt nicht ausreichend tief in der Hüftpfanne und ist locker. Das Hüftgelenk renkt sich dadurch teilweise oder komplett aus (Subluxation, Luxation). Durch die Reibung des lockeren Gelenks degenerieren der Knorpel und der Knochen; es bildet sich eine Arthrose.

Eine Hüftgelenk-Dysplasie (HD) beim Hund ist eine Entwicklungsstörung, die durch viele verschiedene Ursachen ausgelöst wird. Besonders häufig kommt die Hüftgelenk-Dysplasie bei mittelgroßen und großen Rassen vor.

Neben der Vererbung gibt es jedoch weitere Ursachen, die zu einer Hüftgelenk-Dysplasie beim Hund führen können. Große Hunderassen, die im Wachstum mit sehr energiereichem Futter und Vitamin C-, Vitamin D- oder Kalzium-Zusätzen gefüttert werden, bilden eine stärkere und schwerere Form der Hüftgelenk-Dysplasie aus. Ebenso fördert eine zu starke Belastung bei noch sehr jungen Hunden die HD. Sind die das Hüftgelenk umgebenden Bänder lockerer als normal, begünstigt dies ebenfalls die Entstehung einer Hüftgelenk-Dysplasie.


Was ist die ED (Ellbogendysplasie)?

Die Ellbogengelenkdysplasie (ED) beinhaltet mehrere wachstumsbedingte Erkrankungen des Ellbogengelenkes beim Hund. Sie führt - je nach Erkrankung und Ausprägung - zu einer leichten bis schweren Lahmheit und zur Ellbogenarthrose. Der Erkrankungsprozess kann jedoch häufig hinausgezögert werden, so dass viele Hunde über lange Jahre ein normales Leben führen können.

Ob die Entstehung jedoch eine erbliche Grundlage hat, ist bis heute nicht fundiert bewiesen,

Genau wie bei der HD-Auswertung legt auch der hier der Gutachter den ED - Grad fest.

Es gibt auch hier 3 Grade die zur Zucht zugelassen werden:

ED - 0 (frei), ED - I (Übergang), ED - II (leicht)

Die Ellbogengelenkdysplasie ist eine Fehlbildung des Gelenkes. Die Ursachen sind vielfältig und nicht vollständig geklärt. Als wesentlicher Faktor wird eine Stufenbildung, also ein nicht exaktes Zusammenpassen der Gelenkflächen zueinander, angenommen. Die Erkrankung kann verschiedene Erscheinungsformen haben. Die häufigsten sind: „Fragmentierter Processus coronoideus“ (FCP oder FPC), „Isolierter Processus Anconaeus“ (IPA), „Osteochondrosis dissecans“ (OCD) und die „Inkongruenz“.

Ob ein Hund eine ED entwickelt und welchen Verlauf die Erkrankung nimmt, hängt von vielen Faktoren ab. 

Ein Faktor ist das schnelle Wachstum der betroffenen Hunde, woran die Fütterung einen wesentlichen Anteil hat. Viele Hunde werden viel zu lange mit energiereichen „Welpenfuttern“ versorgt. Das führt zu Wachstumsimbalancen zwischen Knochen und zwischen Knochen und Knorpel sowie zwischen Muskeln und Knochen.
Auch die Fettleibigkeit spielt eine wichtige und häufig unterschätzte Rolle. Es sind vor allen Dingen großwüchsige Hunde eher kompakter Körperform betroffen.
Die Überversorgung mit Futtermittelzusätzen wie Kalzium oder bestimmten Vitamine kann verschiedene Skeletterkrankungen auslösen oder verschlimmern – auch mit der Ellbogendysplasie wird ein Zusammenhang vermutet.
Ständige Überbeanspruchung des Bewegungsapparates kann Skeletterkrankungen verschlimmern oder auslösen und wird auch als Faktor bei der Entstehung von Ellbogenerkrankungen diskutiert.


 Die Haut und das Fell

Das Fell braucht wenig Pflege, sollte jedoch regelmäßig gebürstet und die Haut in gewissen Abständen überprüft werden.  Denn die Haut des Hundes, ist wie beim Menschen, das größte Organ. Wie es so schön heißt.."Das Fell ist das Spiegelbild des Wohlbefindens Ihres Hundes" ....Fühlt sich der Hund nicht wohl oder ist erkrankt, wirkt das Fell stumpf und schuppig. Dies ist auch oftmals eine Erscheinung bei falscher Fütterung.
Milben, Dermatosen oder auch Ekzeme können dem Fell und der Haut Ihres Filas zu schaffen machen.  Milben z.B. kann sich Ihr Hund auf Ausstellung oder Hundeplätzen "einfangen".  Sollte Ihr Hund einmal damit "befallen" sein, hilft nur noch der Besuch bei einem Tierarzt.

Um den hässlichen Liegeschwielen vorzubeugen, achten Sie bitte darauf, daß der Hund wegen seines hohen Gewichts eine besonders weiche Polsterung als Bett bekommt.


Die Reinigung der Ohren

Da der Fila über sog. Schlappohren verfügt und damit immer mit diesen ziemlich bodennah ist, ist darauf zu achten, daß diese regelmäßig mit einem Ohrreiniger gereinigt werden. Bitte nicht mit einem Ohrenstäbchen, da die tieferliegenden Gehörgänge damit geschädigt werden können. Der Ohrenreiniger wird beidseitig in die Ohren geträufelt, diese massiert und im Anschluß schüttel sich der Hund den Dreck aus den Ohren.

An der Ohrmuschel selber kann man im Anschluß mit einem "Feuchtuch" den angehafteten Schmutz entfernen.


Wir hoffen wir konnten Ihnen hier einen Einblick über Gesundheit und Pflege des Fila Brasileiro verschaffen und sollten Sie noch Fragen haben.....

oder sich für die Rasse "Fila Brasileiro" interessieren,

zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns....


Tel.: 02443-9028399 ab 17.00 Uhr

Mobil: 01575-1346761


E-Mail: sandralobenstein@fila-brasileiro-eifel.de


Unser Rudel und wir, freuen uns auf Sie....!!!



 

Seit `2012 anerkannter Züchter im

 


 

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